Essenssuche

Ab dem 11. Monat

Ich rase dahin. Bitte kein Regen, bitte kein Regen, flehe ich innerlich. Die ersten Tropfen fallen schon. Da taucht auch schon die letzte Pagode auf, die ich Henni zeigen wollte. Schnell laufen wir die schrecklich flache Treppe hinauf bis wir den Tempel erreichen. In der Ferne verschwindet die Straße auf der wir gekommen hat in einem Vorhang aus Regen.

Doch so langsam haben wir beide Hunger, also fahren wir wohl oder übel hinein in das Unwetter, auf der Suche nach etwas zu essen.

Als aber das dritte Restaurant versucht uns weis zu machen, sie haben keinen Reis, frage ich mich ob wir uns vielleicht doch nach Narnia oder sonst wohin verirrt haben. Das ist nicht das Kamboscha das ich kenne.

Und so fahren wir weiter, raus aus der Regenwolke, inzwischen klitschnass.

Da braust ein Moto mit angehängtem Stand auf der Gegenspur vorbei. Waren das..?

Ich drehe sofort um und gebe Gas. „BOOOONG!“, schreie ich wie wild. Er fährt weiter. „Cooooouub! BONG!“

Endlich hört er mich und fährt rechts ran. Grinsend sieht er die zwei klitschnassen halb verhungerten Häufchen Elend vor sich an.

Kurz darauf stehen wir mit drei Packungen Mi Char, also gebratener Nudeln in SCAO 2.

Sovanred freut sich über seine Nudeln und zusammen tratschen wir noch auf dem Dach.

Da kommt auch wieder die Sonne heraus.

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